Die Malteser-Pfarrgruppe Hohenau feierte ihr 50-jähriges Gründungsfest. Hierzu konnte Ortsbeauftragter Eduard Schmid neben der Bürgermeisterin des Patenvereins Greußenheim, Karin Kuhn eine stattliche Abordnung des Patenvereins aus Greußenheim aber auch viele Gäste und Ehrengäste aus Hohenau begrüßen. Er ging auf die Geschichte der MHD-Pfarrgruppe Hohenau die letzten 50 Jahre sowie auf die mittler Weile 36 Jahre bestehende Freundschaft mit dem Patenverein aus Greußenheim bei Würzburg ein.
Am 21. Juli 1973 ist die MHD-Pfarrgruppe Hohenau auf Initiative von Friedrich Draxinger und Pfarrer Adolf Fritscher gegründet worden. Die ersten Jahre nach Gründung habe die MHD-Pfarrgruppe Hohenau besonders auf Diözesanebene fast an allen Aktionen des MHD mit teilgenommen.
Pfarrer Willibald Wagner zeigte beim Festgottesdienst am Sonntag die Tätigkeiten und das Ehrenamt der MHD-Pfarrgruppe Hohenau seit ihrer Gründung auf. Er bezeichnete den Malteser Hilfsdienst als einen der wichtigsten Hilfsorganisationen des Wohlfahrtswesens in der Bundesrepublik Deutschland mit den kirchlichen Organisationen, der Caritas, dem Roten Kreuz, der Freiwilligen Feuerwehr, der Tafel und anderen Organisationen. Es sei höchst bemerkenswert und beeindruckend, dass alle diese Dienste ehrenamtlich geleistet werden von Menschen, die nicht nach Lohn und Anerkennung fragen. Die vielen Aktivitäten der Hilfsorganisationen kümmern sich vorbildlich um Mitmenschen und das zeige, wie wichtig es ist, füreinander da zu sein. Das bildet Gemeinschaft. Er ging auf den derzeit in der Gesellschaft herrschenden „rauen Ton“ ein. Viele fragen sich nach dem persönlichen Nutzen einer Tätigkeit im Ehrenamt. Als Mitglied des Malteser Hilfsdienstes frage man sich hingegen anders. „Was kann ich als Einzelner für die Kirche und für die Gemeinschaft tun? Wo kann ich mich einbringen, damit das Gemeinwesen lebendig bleibt?“ Das sei besonders wichtig in unserer Gesellschaft.
