Weihnachtsmarkt mit Adventsingen in Hohenau

Hohenau Pfarrverband am 07.12.2025

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Die Gruppe "D´Vielsaitigen" beim Adventsingen in Hohenau.

"Bereitet dem Herrn den Weg, ebnet ihm die Pfade"

Wie jedes Jahr in der Advents­zeit fand neben zahl­rei­chen Weih­nachts­märk­ten andern­orts auch in Hohen­au vor dem Rat­haus der schon tra­di­tio­nel­le Weih­nachts­markt statt. Dank des mil­den Wet­ters war er gut besucht. Dabei gab es neben dem Christ­baum­ver­kauf vie­le Gau­men­freun­den und klei­ne Geschen­ke für die Lie­ben zu erwer­ben. Um 17.00 Uhr besuch­te leicht ver­spä­tet der Niko­laus den Weih­nachts­markt, der von vie­len Kin­dern sowie von den Kin­dern des Kin­der­gar­tens ​„St. Niko­laus“ in Hohen­au schon sehn­süch­tig erwar­tet wur­de und mit Hil­fe sei­nes Kram­pus­ses klei­ne Geschen­ke verteilte. 

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Nikolausbesuch beim Weihnachtsmarkt in Hohenau.

Ab 18.00 Uhr hat der Pfarr­ge­mein­de­rat von Hohen­au zum Advent­sin­gen in die Pfarr­kir­che ein­ge­la­den. Im Namen des Pfarr­ge­mein­de­rats konn­te PGR Domi­nik Eider hier­zu rund 200 Besu­cher begrü­ßen. Dabei wirk­ten mit: Blas­ka­pel­le Hohen­au-Rin­ge­lai, Kir­chen­chor Hohen­au, Män­ner­chor Frey­ung, die Grup­pe ​„Quer­beet“, die Wald­kirch­ner Alp­horn­blä­ser und ​„D´Vielsaitigen“. Der Erlös der frei­wil­li­gen Spen­den kom­men dem Hos­piz­ver­ein Frey­ung zugute. 

In sei­ner Betrach­tung ging Pfar­rer David Sava­ri­mut­hu auf den Ruf von Johan­nes ​„dem Täu­fer“ ​„Berei­tet dem Herrn den Weg, ebnet ihm die Pfa­de“ ein. Die­ser Ruf beglei­te uns durch den Advent. Eigent­lich ist Advent die Vor­be­rei­tungs­zeit auf Weih­nach­ten, eine Zeit der Besin­nung, der inne­ren Umkehr und der geist­li­chen Vor­be­rei­tung auf die Geburt Jesu. Ursprüng­lich war die­se hei­li­ge Zeit im Kir­chen­jahr, ähn­lich wie heu­te die öster­li­che Buß­zeit eine Fas­ten­zeit. Heu­te erle­ben wir jedoch eher das Gegen­teil und man müs­se sich fra­gen: Wann hat den der Advent auf­ge­hört, die stills­te Zeit im Jahr zu sein? Statt Fas­ten und Buße wer­den jede Men­ge Süßig­kei­ten ange­bo­ten. Man­che Weih­nachts­fei­er in Fir­men und Ver­ei­nen las­sen wenig spü­ren vom eigent­li­chen Sinn, von der stil­len Nacht, der Geburt Jesu und inne­rer Ein­kehr. Zu kei­ner Zeit im Jahr haben wir so viel Stress. Aber an die­sem Abend des Advent­sin­gens haben die Besu­cher sich Zeit genom­men, um zur Ruhe zu kom­men, um sich in Jesu Nähe beschen­ken zu las­sen mit dem, was ande­re für die Besu­cher vor­be­rei­tet haben. Das sind die Advents­lie­der, die uns so ver­traut sind. Vie­les ist in die­sen Tagen wich­tig, um noch erle­digt zu wer­den. Aber immer soll­ten wir uns auch die Zeit neh­men, unse­re Prio­ri­tä­ten­lis­te immer wie­der neu anzuschauen. 

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