Altenclub Schönbrunn am Lusen unternahm Ausflug zur "Kanzel-Bräu" nach Mauth

Hohenau Pfarrverband am 10.10.2025

Info Icon Foto: Fritz Denk
Die Runde der Ausflügler vom Altenclub Schönbrunn am Lusen um Edith Küblböck (3. von links) und Simone Grünzinger (rechts sitzend) vor dem Eingang zur Brauerei "Kanzel-Bräu" in Mauth.

Interessante Einblicke in die Braukunst der Kanzelbräu-Brauerei in Mauth gewonnen.

Der Alten­club des OCV Schön­brunn am Lusen hat im Rah­men einer Exkur­si­on die Kan­zel-Bräu-Braue­rei in Mauth besucht. Gelei­tet wur­de die Grup­pe von Edith Küb­lböck und Simo­ne Grün­z­in­ger, wäh­rend Tho­mas Dor­ner, Gast­wirt und Ver­tre­ter des Eigen­tü­mers Bern­hard Fuchs durch die Braue­rei führ­te. Der Name ​„Kan­zel-Bräu“ bezieht sich auf die ​„Kan­zel“, einen Berg im Schön­brun­ner Wald. Dor­ner beton­te die sym­bo­li­sche Brü­cke zwi­schen den bei­den Orten: ​„Die Kan­zel ver­bin­det uns nicht nur geo­gra­fisch, son­dern auch durch die gemein­sa­me Lie­be zur Braukunst.“

Die Idee zur Braue­rei ent­stand 2020, mit­ten in der Coro­na­zeit. Aus einer spon­ta­nen Lau­ne her­aus, so Dor­ner, woll­ten die Grün­der die Wirts­haus­kul­tur neu bele­ben. Was als klei­nes Pro­jekt begann, ent­wi­ckel­te sich zu einer Mikro­braue­rei mit bis zu 300 Hek­to­li­tern Jah­res­aus­stoß. Aktu­ell wer­den vier Bier­sor­ten gebraut: Hel­les und Dunk­les Bier, Eis­vo­gel Pils und Rot­fuchs-Weis­se. Die Braue­rei setzt auf regio­na­le Zuta­ten und tra­di­tio­nel­le Metho­den. Gebraut wird nach dem baye­ri­schen Rein­heits­ge­bot. So wird geschro­te­tes Malz aus der Regi­on mit Quell­was­ser aus Mauth ver­mischt, dazu kom­men Hop­fen und Hefe, die die Mai­sche abrun­den. Die Gärung und Rei­fung erfol­gen in Edel­stahl­tanks, bis das Bier sei­nen vol­len Cha­rak­ter ent­fal­tet. Für die Qua­li­täts­si­che­rung sor­gen der Eigen­tü­mer Bern­hard Fuchs, Ste­phan Are­ns und Harald Hilz. ​„Anfangs brau­ten wir nur für unser Wirts­haus“, erzählt Dor­ner, ​„doch die Nach­fra­ge, auch im Direkt­ver­kauf zwang uns, die Pro­duk­ti­on zu steigern.“

Nach der Füh­rung durf­ten die Teil­neh­me­rin­nen und Tei­le­neh­mer das frisch gezapf­te Bier ver­kos­ten, beglei­tet von einer typisch baye­ri­schen Brot­zeit. Bei Kaf­fee, Kuchen und live gespiel­ten Volks­lie­dern von Hans Seidl klang der Nach­mit­tag gemüt­lich aus.

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