Feierlicher Gottesdienst am Dreikönigstag in der Pfarrkirche "St. Heinrich und Gunther"

Hohenau Pfarrverband am 09.01.2026

Info Icon Foto: Fritz Denk
Die Sternsinger der Pfarrei Schönbrunn am Lusen bei ihrer Rückkehr am Dreikönigstag inmitten der Ministrantengemeinschaft und (rechts) Pfarrer David Savarimuthu.

Die Fürbitten richteten sich besonders an die Suchenden unserer Zeit und an die Herausforderungen der Welt

Pfar­rei Schön­brunn am Lusen

Mit einem far­ben­fro­hen, bewe­gen­den Ein­zug in die Pfarr­kir­che ​“St. Hein­rich und St. Gun­ther” hat am Drei­kö­nigs­tag der Got­tes­dienst begon­nen. Ange­führt von einer fei­er­li­chen Abord­nung der ​„Hei­li­gen Drei Köni­ge“ und von einer gro­ßen Schar enga­gier­ter Minis­tran­tin­nen und Minis­tran­ten beglei­tet, betrat Pfar­rer David Sava­ri­mut­hu den weih­nacht­lich geschmück­ten Kirchenraum.

In sei­ner Anspra­che wür­dig­te Pfar­rer Sava­ri­mut­hu den außer­ge­wöhn­li­chen Ein­satz aller ​„Minis“ der Pfar­rei, die trotz eisi­ger Käl­te und unwirt­li­chen Wet­ters in den ver­gan­ge­nen Tagen als Stern­sin­ger unter­wegs waren. Ver­klei­det als die Hei­li­gen Drei Köni­ge brach­ten sie den tra­di­tio­nel­len Segen in die Häu­ser der Pfar­rei und sam­mel­ten Spen­den für Kin­der in Not weltweit.

Die dies­jäh­ri­ge Stern­sin­ger­ak­ti­on stand unter dem Mot­to ​“Schu­le statt Fabrik – Stern­sin­gen gegen Kin­der­ar­beit”. ​„Der Ein­satz unse­rer Stern­sin­ger zei­ge, wie wich­tig es ist, Soli­da­ri­tät und Nächs­ten­lie­be zu leben, beson­ders für die­je­ni­gen, denen es nicht so gut geht“, beton­te der Pfar­rer. Das Fest der Erschei­nung des Herrn ste­he sym­bo­lisch für alle Suchen­den, Fra­gen­den und Hof­fen­den, die sich auf den Weg machen, um Sinn und ein höhe­res Ziel zu fin­den, so Sava­ri­mut­hu. ​„Weil Gott in dem klei­nen Kind Mensch gewor­den ist, schenkt er uns Hoff­nung – für die Men­schen in unse­rer Nähe und für die in der Fer­ne.“ Genau die­se Bot­schaft ste­he im Mit­tel­punkt des Gottesdienstes.

In sei­ner Pre­digt erin­ner­te der Pfar­rer an die bibli­sche Geschich­te der Stern­deu­ter, die sich auf die Suche nach dem ​„Kind in der Krip­pe“ mach­ten. ​„Auch heu­te hören wir von Jesus – und die­se Bot­schaft kann uns bewe­gen, uns auf den Weg zu ihm zu machen und so zu Gott zu finden.“ 

Die Für­bit­ten, vor­ge­tra­gen von Gabi Tan­zer, rich­te­ten sich an die Suchen­den unse­rer Zeit und an die Her­aus­for­de­run­gen der Welt. Beson­ders betont wur­de der Appell an Poli­ti­ke­rin­nen und Poli­ti­ker, sich nicht nur für das eige­ne Land, son­dern für die Völ­ker­ge­mein­schaft ver­ant­wort­lich zu füh­len – und sich trotz aller Rück­schlä­ge uner­müd­lich für Ent­span­nung, Gerech­tig­keit und Frie­den ein­zu­set­zen. Ein beson­de­res Anlie­gen galt den Jugend­li­chen, die in einer kom­ple­xen Welt ihren eige­nen ​„Stern“ und Lebens­weg fin­den müssen.

Zum Abschluss dank­te Pfar­rer Sava­ri­mut­hu den Eltern, die ihre Kin­der im Dienst als Minis­tran­ten unter­stüt­zen, sowie der Minis­tran­ten­be­auf­trag­ten Danie­la Graf-Schu­bert und allen, die die jun­gen Stern­sin­ger in den ver­gan­ge­nen Tagen beglei­tet und geför­dert haben. ​„Ihr Enga­ge­ment macht die­sen Tag zu einem Zei­chen der Hoff­nung und Gemein­schaft“, schloss er.

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