Foto: Fritz Denk
Domkapitular Monsignore Claus Bittner als Firmspender - Firmlinge aus den Pfarreien Finsterau, Hohenau, Mauth, Mitterfirmiansreut und Schönbrunn am Lusen
Zu einem feierlichen Gottesdienst versammelten sich die Firmlinge aus den Pfarreien Mauth, Finsterau und Mitterfirmiansreut sowie Hohenau und Schönbrunn am Lusen in der Pfarrkirche St. Heinrich und St. Gunther, um durch Domkapitular Monsignore Claus Bittner das Sakrament der Firmung zu empfangen. Der örtliche Pfarrer David Savarimuthu begrüßte neben den Firmlingen, Patinnen und Paten besonders den Firmspender Domkapitular, Monsignore Claus Bittner, Pfarrer Alfons Schöpf aus Mauth, den Ruhestandsgeistlichen Willibald Wagner, die Bürgermeister Helmut Knaus, Heiner Kilger und Josef Gais sowie die verantwortlichen Ehrenamtlichen der beteiligten Pfarreien. Der Chor „Miteinand“ unter der Leitung von Heinrich Schuster und Tobias Denk an der Orgel begleiteten den Gottesdienst musikalisch und gesanglich auf eindrucksvolle Weise.
An die Firmlinge gerichtet sagte Bürgermeister Josef Gais in seinem Grußwort, dass die Firmlinge die Zukunft unserer Gemeinde seien und bereits jetzt Verantwortung übernehmen. Gerade in einer schnelllebigen Zeit, in der vieles unsicher erscheint, seien Werte wie Zusammenhalt, Respekt, Verantwortung und der Glaube von großer Bedeutung.
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In seiner Ansprache griff Monsignore Bittner das viel diskutierte Thema „Handy“ und den Nachrichtenkanal „WhatsApp“ auf. Wobei er darauf hinweist, wie sehr er sich freue, wenn er gute Nachrichten bekomme. Er verglich die sieben Gaben des Heiligen Geistes mit modernen Kurznachrichten, die direkt an den Menschen gesendet werden. „Weisheit“ helfe, im Leben das Wesentliche zu erkennen. „Verstand“ fordere auf, genau hinzuschauen und nichts oberflächlich zu betrachten. „Rat“ solle an Mitmenschen weitergegeben werden. „Erkenntnis“ ermöglicht es, Schlagzeilen richtig einzuordnen. „Frömmigkeit“ bedeute, das Leben auf Gott auszurichten und Gottesfurcht stehe für die Treue, Gott zu dienen. Bittner schloss mit den Worten: „Jetzt hamas beinand“ so Bittner, „nun kommt es auf jeden Einzelnen an, was er mit diesen Nachrichten macht: Löschen? Oder mit einem Stern versehen, um sie wiederzufinden, wenn sie gebraucht werden? Am besten ist es, zu antworten und weiterzuleiten.“
Foto: Fritz Denk
Nach der Erneuerung des Taufversprechens, zu dem nur die Firmlinge aufgestanden sind, spendete Monsignore Bittner durch Handauflegen das Sakrament der Firmung und verwies dabei auf die sieben Gaben des Heiligen Geistes. Die 26 jungen Gläubigen traten einzeln, begleitet von ihren Patinnen oder Paten vor den Firmspender, der gemeinsam mit den Geistlichen Alfons Schöpf und David Savarimuthu auch kurze, persönliche Gespräche mit den Firmlingen führte.
Nach dem Gottesdienst, der durch die ansprechenden Worte Monsignore Bittners und die schöne musikalische Begleitung geprägt war, dankte Pfarrer David Savarimuthu allen, die zur Firmvorbereitung beigetragen, die Kirche festlich hergerichtet und den Gottesdienst mitgestaltet hatten. Er lud die Anwesenden auf den Dorfplatz zum Empfang ein, insbesondere aber zum persönlichen Gespräch mit dem Firmspender.
Ehrengäste:
Domkapitular, Monsignore Claus Bittner, Pfarrer Alfons Schöpf, Ruhestandgeistlicher Willibald Wagner, die Bürgermeister Helmut Knaus, Heiner Kilger und Josef Gais, die Kirchenpfleger Manfred Kellhammer, Olena Grünzigner, Martina Fastner, Ludwig Poxleitner und Josef Küblböck, die Vorsitzenden der Pfarrgemeinderäte Josef Denk, Sonja Gibis, Susanne Manzenberger und Gertraud Mader.
