Foto: Fritz Denk
Marianne Wallner wurde nach 2 Jahren engagiertem Ministrantendienst verabschiedet
Pfarrei Schönbrunn am Lusen
Der Sonntagsgottesdienst zum Weltkindertag (21. September 2025) stand in der Pfarrei Schönbrunn am Lusen ganz im Zeichen der Ministranten. Helene Schuster und Emely Grimm wurden hier feierlich in die „Schar der Minis“ aufgenommen, während Marianne Wallner nach zwei Jahren engagiertem Dienst verabschiedet wurde. Der Gottesdienst mit Symbolkraft wurde musikalisch umrahmt vom Kinder- und Jugendchor unter der Leitung der Organistin Barbara Richter, sowie vom gemeinschaftlichem Volksgesang.
Daniela Graf-Schubert, Ministrantenbeauftragte der Pfarrei, stellte die Bedeutung des Ministrantendienstes heraus, die auch durch die entsprechende Kleidung nach außen Wirkung zeige. Die Albe als Gewand stehe für Gemeinschaft und Nachfolge Jesu. Doch die Schuhe verraten, wer dahinterstecke, denn jedes Kind, jeder Jugendliche bringe seine Einzigartigkeit ein. Diese Vielfalt machten die Minis selbst sichtbar. So präsentierte Lena einen Absatzschuh für feierliche Anlässe wie heute bei der Aufnahme. Anna zeigte einen Turnschuh als Symbol für Spiel und Gruppenzusammenhalt. Gloria wählte einen Wanderschuh: „Jesus gibt Halt, auch wenn der Weg steinig wird.“ Johanna verwies mit einem schmutzigen Schuh auf die Herausforderungen des Dienstes. Josefa unterstrich mit einem Hausschuh das Gefühl von Geborgenheit in der Kirche: „Hier bin ich zuhause, wie in einer Familie.“ Pfarrer David Savarimuthu überraschte mit einem Gummistiefel, ein ungewöhnliches Requisit in der Kirche und das mit Tiefe: „Im Evangelium begegnen Fischer wie Simon und Andreas Jesus. Heute tragen Fischer Gummistiefel, genau wie Helene und Emely die nun als ‚Fischer von Menschen‘ unterwegs sind.“ Er blicke dankbar auf die 21 aktiven Minis der Pfarrei und wünscht sich für 2026 im Pfarrverband mindestens 50 Ministranten. Die Aussichten sind gut, denn viele der 39 künftigen Kommunionkinder zeigen Interesse.
Zum Abschluss überreichten Pfarrer Savarimuthu und die Oberministrantinnen die Plaketten an die neuen Minis sowie eine Urkunde des Bischofs von Passau an die scheidende Marianne Wallner. So wurde ein Gottesdienst, der Tradition und Moderne mit Schuhen als Symbol für den individuellen Weg im gemeinsamen Glauben verband, gefeiert.
