Genug haben wir Gott zu danken, weil er uns so viel Gutes getan hat - Erntedank in der Pfarrei Hohenau

Hohenau Pfarrverband am 12.10.2025

Info Icon Foto: Klaus Schreiner
Der festlich geschmückte Erntealtar in der Pfarrkirche von Hohenau wurde von Pfarrer David Savarimuthu gesegnet.

Pfar­rei Hohenau

In der Pfar­rei Hohen­au wur­de das Ern­te­dank­fest mit Trak­tor­seg­nung gefei­ert. Bau­ern aus dem Pfarr­ge­biet haben unter Lei­tung von Josef Drex­ler aus Buch­berg den Altar in der Pfarr­kir­che in Hohen­au reich­lich mit den Früch­ten des Fel­des zu einem fest­li­chen Ern­te­al­tar ver­wan­delt. In einer Pro­zes­si­on wur­de die Ern­te­kro­ne, getra­gen von Bau­ern, vom Pfarr­haus zur Kir­che überführt. 

Zum Fest­got­tes­dienst selbst konn­te Pfar­rer David Sava­ri­mut­hu zwei Mit­brü­der aus sei­ner Hei­mat­pfar­rei ​„St. Maria“ in Pan­dara­vil­ai in Indi­en begrü­ßen. Pfar­rer Jsaa­craj hat sich beson­ders für den Gemein­de­saal­bau dort ein­ge­setzt. Unter sei­ner Amts­zeit wur­de auch die Kir­che dort erbaut. Sein Nach­fol­ger ist der­zeit Pfar­rer Maria­vin­cent. Bei­de sind Klas­sen­ka­me­ra­den von David Sava­ri­mut­hu und konn­ten die­ses Jahr ihr 25-jäh­ri­ges Pries­ter­ju­bi­lä­um fei­ern. Anläss­lich die­ses Jubi­lä­ums unter­neh­men bei­de mit einem mehr­tä­gi­gen Zwi­schen­stop in Hohen­au eine Rei­se nach Rom. 

Genug haben wir Gott zu dan­ken, weil er uns so viel Gutes getan hat, so Pfar­rer David Sava­ri­mut­hu in sei­nen Ein­gangs­wor­ten. Gera­de beim Auf­bau des Ern­te­al­tars durch die Bau­ern habe sich die Soli­da­ri­tät mit der Kir­che und mit der Gemein­de zu arbei­ten gezeigt. Unter der Lei­tung des 1. Bür­ger­meis­ters und sei­ner Gemein­de­rä­te sehe David Sava­ri­mut­hu Hohen­au auf Platz 1. Sein Dank galt auch den Ver­eins­mit­glie­dern und den Ehren­amt­li­chen. Im Anschluss seg­ne­te er den Erntealtar. 

Aus­ge­hend vom Sonn­tags­evan­ge­li­um lud Pfar­rer David Sava­ri­mut­hu in der Pre­digt die Gläu­bi­gen dazu ein, anläss­lich des Ern­te­dank­sonn­tags auf ihre eige­ne Glau­bens­ge­schich­te zu schau­en. Wie habe ich oder wie haben wir zum Glau­ben gefun­den? Neben dem Dank für die mate­ri­el­len Din­ge dür­fen wir auch für den Glau­ben an Gott dank­bar sein. Vie­le in Deutsch­land sei­en in einer gläu­bi­gen Fami­lie auf­ge­wach­sen und getauft wor­den. Vie­le ver­su­chen auch heu­te eine Fami­lie zu grün­den. Das bedeu­te, dass vie­le den Weg Mama und Papa, Oma und Opa und Uroma und Uropa zu wer­den suchen. So kön­ne der Glau­be in der Fami­li­en­ebe­ne wei­ter gege­ben wer­den. Wenn den­noch vie­le jun­ge Erwach­se­ne spä­ter aus der Kir­che aus­tre­ten, könn­ten die Eltern dafür nicht ver­ant­wort­lich gemacht wer­den. Eini­ge von ihnen fin­den spä­ter wie­der zur Kir­che, zum Glau­ben zurück und las­sen ihre Ehe, ihre Kin­der in der Kir­che, vor dem Altar seg­nen. Das gesam­te sakra­men­ta­le Leben sei eine freie Ent­schei­dung. Zum Gebet ​„Vater­un­ser“ ver­sam­mel­ten sich alle Kin­der um den Altar. Für die musi­ka­li­sche Umrah­mung des Got­tes­diens­tes sorg­te die Blas­ka­pel­le Hohenau-Ringelai. 

Der Ein­topf wur­de von Mit­glie­dern der Kir­chen­ver­wal­tung und des Pfarr­ge­mein­de­ra­tes zube­rei­tet. Nach der Trak­tor­seg­nung nah­men rund 60 Gläu­bi­ge im Pfarr­heim am Ein­top­fes­sen teil. Der Erlös aus dem Ein­top­fes­sen kommt dem Gemein­de­saal­bau in Pan­dara­vil­ai in Indi­en zugute.

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