Im Pfarrverband Hohenau-Schönbrunn wurde in den beiden Pfarrkirchen zusammen mit den Erstkommunionkindern und deren Eltern, den Firmlingen der Pfarrverbände Hohenau-Schönbrunn am Lusen und Mauth-Finsterau-Mitterfirmiansreut jeweils für 2026 der Gaudete-Sonntag gefeiert. Hierbei wurden von den Erstkommunionkindern rosafarbene Kerzen, jeweils verbunden mit einem ganz persönlichen Wunsch und Anliegen vor dem Altar aufgestellt. Darüber hinaus wurde die 3. Adventskerze von Mitgliedern der Firmgruppe am Adventskranz entzündet.
Die durch die Erstkommunionkinder vorgetragenen Wünsche und Anliegen:
- Für Familie und Freunde
- Für Jesus und Gott
- Das es keinen Krieg mehr gibt
- Für die Gesundheit
- Für die Oma
- Für alle Verstorbenen
- Für alle Menschen, die verletzt oder krank sind
- Für den Frieden
Pfarrer David Savarimuthu bezeichnete den Gaudete-Sonntag als „Sonntag der Vorfreude“. Mitten in der Zeit des Wartens auf Weihnachten leuchte ein Strahl der Freude auf. Die liturgische Farbe des Gaudete-Sonntags (helles rosa) sei ein Zeichen der Vorfreude. Freude sei aber nicht immer selbstverständlich. Manchmal komme uns unser Leben und unser Alltag eher vor wie eine trockene Wüste. Aber genau dort hinein spreche die Botschaft des 3. Adventsonntags. Gott schenke Hoffnung. Er lasse die Wüste blühen.
Zum gemeinsamen „Vater unser“ versammelten sich alle Erstkommunionkinder und Firmlinge um den Altar. Nach dem Gottesdienst absolvierten die Firmlinge im Pfarrheim in Hohenau ihre 2. Einheit (Firmkatechese) für ihre Vorbereitung auf die Firmung 2026 durch Pfarrer Alfons Schöpf.
Foto: Klaus Schreiner
