Indischer Abend - Pfarrer David Savarimuthu berichtete über Gemeindesaalbau in seiner Heimatpfarrei "St. Maria" in Indien

Hohenau Pfarrverband am 09.11.2025

Info Icon Foto: Klaus Schreiner
Pfarrer David Savarimuthu freute sich über den guten Besuch des Indischen Abends im Pfarrheim in Hohenau.

Kirchenpfleger Ludwig Boxleitner zeigte eindrucksvolle Bilder der Indien-Rundreise im Jahr 2022 mit Pfarrer David Savarimuthu

Der 1. Vor­sit­zen­de des Indi­en­ver­eins Hohen­au Engel­bert Fal­ter­mei­er konn­te zum ​„Indi­schen Abend“ im Pfarr­heim Hohen­au über 50 inter­es­sier­te Besu­cher begrü­ßen. Die Gäs­te wur­den mit typisch indi­schen Spei­sen ver­sorgt und konn­ten sich anhand einer Dia­show über den Bau­fort­schritt des Gemein­de­saal­baus in der Hei­mat­pfar­rei von Pfar­rer David Sava­ri­mut­hu in Indi­en infor­mie­ren, wel­cher durch den Indi­en­ver­ein Hohen­au unter­stützt wird. Dar­über hin­aus berich­te­te Kir­chen­pfle­ger Lud­wig Box­leit­ner über die 2022 durch­ge­führ­te Indi­en­rei­se mit David Savarimuthu. 

Info Icon Foto: Pfarrer David Savarimuthu
Eindrücke vom Indischen Abend im Pfarrheim in Hohenau.

Die Hei­mat­pfar­rei von Pfar­rer David Sava­ri­mut­hu ​„St. Maria“ in Indi­en ist 2015 gegrün­det wor­den, weil die bis dahin zustän­di­ge Pfarr­kir­che 7 Kilo­me­ter ent­fernt lag. Vor allem für die älte­ren Frau­en und Män­ner ist es Tra­di­ti­on, dass sie täg­lich um 6.00 Uhr die Früh­mes­se besu­chen. Da der Papa von David Sava­ri­mut­hu über vie­le Grund­stü­cke in Pan­dara­vil­ai, dem Hei­mat­ort von David Sava­ri­mut­hu in Süden Indi­ens, ver­füg­te, war es die Idee der Oma, doch ein Grund­stück für den Bau einer eige­nen Kir­che zur Ver­fü­gung zu stel­len. Als die Kir­che sowie der Fried­hof erstellt und die Pfar­rei 2015 gegrün­det war, stell­te sich die Fra­ge: Wo ist der Gemein­de­saal­bau? Dies müs­se ein Gemein­de­saal für Hoch­zeits­fei­ern und Kom­mu­ni­on­fei­ern sein. David Sava­ri­mut­hus Idee war aber ein Gemein­de­saal, in dem auch Nach­hil­fe­un­ter­richt erteilt wer­den kann. Um die­sen Gemein­de­saal­bau von der Pfar­rei Hohen­au aus unter­stüt­zen zu kön­nen, wur­de zu die­sem Zweck ein ​„Indi­en­ver­ein“ mit der­zeit 31 Mit­glie­dern gegründet. 

Das inzwi­schen teil­fer­ti­ge Gebäu­de ist zu einem Mit­tel­punkt des Ortes gewor­den, wel­ches auch von isla­misch Gläu­bi­gen und Hin­du­leu­ten genutzt wird. So ist der Gemein­de­saal offen für alle. 

Das in Indi­en vor­herr­schen­de Kas­ten­sys­tem wur­de 1996 in der Gemein­de Pan­dara­vil­ai abge­schafft, wo bis dahin Men­schen nied­ri­ger Kas­ten nicht mit Men­schen höhe­rer Kas­ten neben­ein­an­der sit­zen, neben­ein­an­der woh­nen und mit­ein­an­der kom­mu­ni­zie­ren durf­ten. Die Gemein­de wur­de so zum Vor­bild. Es gibt zwar nach wie vor das Kas­ten­sys­tem, aber mit dem Unter­schied, dass Men­schen höhe­rer Kas­ten mit Men­schen nied­ri­ge­rer Kas­ten nun ganz nor­mal zusam­men und neben­ein­an­der leben kön­nen. Alle sagen mitt­ler­wei­le, ​„wir sind Ein­woh­ner von die­ser Pfar­rei St. Maria“. 

Anschlie­ßend berich­te­ten Lud­wig Box­leit­ner und Pfar­rer David Sava­ri­mut­hu gemein­sam aus­führ­lich über die 8‑tägige Rund­rei­se in Indi­en im Jah­re 2022. 

Der Erlös des Abends kam dem Gemein­de­saal­bau in der Pfar­rei ​„St. Maria“ in Pandaravilai/​Indien zugute. 

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