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Am 4. Fastensonntag, der traditionell als „Laetare“ (lat. „Freue dich!“) bezeichnet wird, fand in der Pfarrei St. Heinrich und St. Gunther ein besonderer Gottesdienst statt. Wie jedes Jahr traten die Kommunionkinder auf und präsentierten zur „Mittfastenzeit“ Kerzen in der liturgischen Farbe Rosa – ein Symbol der Freude und Vorfreude auf das Osterfest.
Pfarrer David Savarimuthu erklärte, dass Laetare einen Moment der Erleichterung in der ansonsten besinnlichen und bußfertigen Fastenzeit darstellt. Es sei ein Tag, der die Gläubigen daran erinnere, dass selbst in Zeiten der Einkehr und des Verzichts Raum für Hoffnung und Freude bleibe.
Die Vorbereitungen für diesen besonderen Gottesdienst wurden von den beiden Beauftragten für die Kommunionvorbereitung im Pfarrverband, Lea Hackl und Andrea Schuster, gemeinsam mit der Tischmutter Marina Schopf organisiert. Die DJK/SG und KSK Schönbrunn am Lusen haben mit ihren Fahnen am Gottesdienst teilgenommen. Dies geschah im Rahmen der guten Tradition, für jedes verstorbene Mitglied, nach der Beisetzung einen Gedenkgottesdienst abzuhalten.
Im Mittelpunkt der Liturgie stand das lange Evangelium von der Heilung des Blinden, in dem Jesus durch seine Tat am Sabbat bei den Pharisäern auf Widerstand gestoßen ist. Pfarrer Savarimuthu verwies darauf, wie aktuell diese Geschichte noch heute sei: „Man sieht nur noch Gefahren und verliert das Vertrauen auf Gott. Gott lenkt unser Leben. Herzen müssen geheilt werden von Eitelkeit, Neid, Hass und Lüge.“ Diese Worte, die er kürzlich auch in einem Beitrag für die Passauer Neue Presse (PNP) veröffentlichte, luden die Gemeinde zum Nachdenken ein.
Der Gottesdienst zeigte einmal mehr, wie zeitlos die Botschaften der Bibel sind und wie sehr sie uns auch heute noch berühren und herausfordern.
