Pfarrverband Hohenau - Schönbrunn am Lusen: Feier des letzten Abendmahls

Hohenau Pfarrverband am 04.04.2026

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Die 12 Aposteldiener am Gründonnerstag beim Einzug in die Pfarrkirche von Hohenau.

Dienen ist das Grundgesetz der Menschen, die Jesus nachfolgen wollen, ist das Grundgesetz der Kirche.

Für den gesam­ten Pfarr­ver­band Hohen­au-Schön­brunn am Lusen wur­de die Fei­er des letz­ten Abend­mahls am Grün­don­ners­tag zen­tral in der Pfarr­kir­che in Hohen­au gefei­ert. Die 12 aus­ge­such­ten Per­so­nen, denen Pfar­rer David Sava­ri­mut­hu die Füße wusch, zogen zusam­men mit den Minis­tran­tin­nen und Pfar­rer David Sava­ri­mut­hu in die Kir­che ein. Nach den Wor­ten von Pfar­rer David Sava­ri­mut­hu begin­ne mit dem Grün­don­ners­tag die zen­tra­le Fei­er des­sen, was den christ­li­chen Glau­ben aus­ma­che. Bis zur Oster­nacht gehe die Lit­ur­gie den Weg Jesu mit. 

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Pfarrer David Savarimuthu wusch den 12 Aposteldienern die Füße.

Bis zur Oster­nacht gibt es inner­halb der Lit­ur­gie immer wie­der etwas zu tun und zu erle­ben, was nicht nur Erin­ne­rung ist, son­dern uns auch heu­te mit hin­ein­nimmt in das Gesche­hen von damals oder von heu­te, wo Krieg herrscht. Frie­den brau­chen wir miteinander.

Wenn Pfar­rer David Sava­ri­mut­hu, so in sei­ner Pre­digt, über die Lit­ur­gie des Grün­don­ners­tags nach­den­ke, drängt sich ihm fol­gen­de Fra­ge auf. Was hat die Kir­che, was hat die Ver­ant­wort­li­chen in der Kir­che dazu bewo­gen, als Evan­ge­li­um für die­sen Got­tes­dienst aus­ge­rech­net die Erzäh­lung von der Fuß­wa­schung aus dem Johan­nes­evan­ge­li­um zu wäh­len. Die Fuß­wa­schung vor dem Essen ist ja ein Dienst, den übli­cher­wei­se Skla­ven oder Die­ner zu erbrin­gen hat­ten. Es geht dar­um, dass Jesus uns die­ses Sakra­ment der Eucha­ris­tie­fei­er geschenkt hat, indem er unter den Gaben von Brot und Wein unter uns Men­schen gegen­wär­tig wird bis heute.

Das Sym­bol der Fuß­wa­schung, dass nicht mehr in allen Pfar­rei­en statt­fin­det, soll im Pfarr­ver­band wei­ter fort­ge­führt wer­den als Zei­chen auch in die­ser moder­nen Zeit in unse­rer Kir­che, näm­lich Die­nen. Jesus dient und macht sich zum Die­ner. Er beugt sich vor den Jün­gern nie­der. Er kniet vor ihnen. Er nimmt ihre vom Schmutz der Stra­ßen dre­cki­gen Füße in sei­ne Hän­de und wäscht sie. Das ist Hin­ga­be aus Liebe.

Anschlie­ßend wusch Pfar­rer David Sava­ri­muth den 12 Gläu­bi­gen im Apos­tel­dienst die Füße. Wäh­rend des Gebets ​„Vater unser“ ver­sam­mel­ten sich alle Kin­der um den Altar, umschlos­sen von den 12 Apos­tel­die­nern und den Ministrantinnen.

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Die Kinder während des Gebets "Vater unser" umrahmt von den 12 Aposteldienern und den Ministrantinnen.

Die­nen, Hel­fen, mit­ein­an­der gehen in allen Zei­ten, nicht nur in freu­di­gen Tagen, son­dern auch in schwie­ri­gen Situa­tio­nen. Auch heu­te kön­ne man als Hel­fe­rin­nen und Hel­fer, als Rat­ge­be­rin­nen und Rat­ge­ber den Mit­men­schen zur Sei­te stehen.

Zum Schluss des Abend­mahl­got­tes­diens­tes wur­de das Aller­hei­ligs­te in die See­lenka­pel­le übertragen. 

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