Zur traditionellen Wallfahrt zur Ameiskapelle bei Schönbrunnerhäuser in der Gemeinde Hohenau am zweiten September-Sonntag konnte Pfarrer David Savarimuthu vom Pfarrverband Hohenau wieder über 100 Pilger, die größtenteils zu Fuß in Wallfahrergruppen aus den umliegenden Pfarreien, so etwa aus Spiegelau, Grafenau, Finsterau oder Mauth gekommen sind, begrüßen. Als Hauptzelebrant des Wallfahrtsgottesdienstes fungierte der Stadtpfarrer und Dekan Martin Dengler aus Grafenau.
Pfarrer Martin Dengler erinnerte daran, dass an diesem Tag zugleich das Fest der „Kreuzerhöhung“ begangen werde. Vor allem die Fußwallfahrer seien auf ihrem Weg zur Ameiskapelle an so manchem Wegkreuz vorbeigekommen, hinter dem auch immer ein bestimmtes Schicksal stehe, aufgrund dessen solche Wegkreuze aufgestellt werden. So begegnen uns auf Schritt und Tritt auch Kreuze in unserem Alltag. Sie sollen aber nichts Selbstverständliches und Alltägliches sein, sondern das Fest der „Kreuzerhöhung“ wolle uns immer daran erinnern, dass jedes Kreuz uns an den gekreuzigten Jesus Christus erinnere. Die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes haben Mitglieder der Tafernmusik aus St. Oswald übernommen.
