"Maria - Frau ihrer, aber auch unserer Zeit"

Hohenau Pfarrverband am 13.09.2026

Info Icon Foto: Klaus Schreiner
Pfarrer Manfred Wurm (rechts) zusammen mit Pfarrer David Savarimuthu während des Wandlungsgebets vor den Wallfahrern bei der Ameiskapelle.

Fußwallfahrt zur Ameiskapelle

Zur tra­di­tio­nel­len Wall­fahrt zur Ameis­ka­pel­le bei Schön­brun­ner­häu­ser in der Gemein­de Hohen­au am zwei­ten Sep­tem­ber-Sonn­tag konn­te Pfar­rer David Sava­ri­mut­hu vom Pfarr­ver­band Hohen­au – Schön­brunn am Lusen wie­der über 100 Pil­ger, die größ­ten­teils zu Fuß in Wall­fah­rer­grup­pen aus den umlie­gen­den Pfar­rei­en, so etwa aus St. Oswald, Neu­schön­au, Fins­ter­au oder Mauth gekom­men sind, begrü­ßen. Haupt­ze­le­brant des Wall­fahrts­got­tes­diens­tes war der Ruhe­stands­geist­li­che Man­fred Wurm aus Neureichenau. 

Die müt­ter­li­che Sei­te Got­tes, näm­lich die Got­tes­mut­ter Maria schüt­ze uns, so Pfar­rer Man­fred Wurm in sei­nen Ein­gangs­wor­ten zum Got­tes­dienst, wie es auch jede gute Mut­ter immer wie­der tun würde. 

Sei­ne Betrach­tung nach dem Evan­ge­li­um stell­te er unter die Über­schrift: Maria, Frau ihrer aber auch unse­rer Zeit. Nicht nur damals war sie von Bedeu­tung, son­dern heu­te genau­so. Wie oft gebe uns das Leben Rät­sel auf und wir suchen dann nach den grö­ße­ren Zusam­men­hän­gen. Aber längst nicht immer sei­en wir dabei erfolg­reich. Und Maria ging es nicht anders. Vie­les ging über ihr Begrei­fen hin­aus. Sie konn­te es nur mit dem Her­zen ver­su­chen zu erfas­sen. Er nann­te anschlie­ßend die Situa­ti­on von Maria in der dama­li­gen Zeit und die wich­tigs­ten Sta­tio­nen im Leben von Jesus. All das sei Maria als Mut­ter mit­ge­gan­gen und habe es mit­ge­tra­gen. Und wie oft gehe es den Müt­tern unse­rer Zeit genau­so. Gut bera­ten, die oder der es ver­mö­ge mit Maria von Du zu Du zu reden und ihr anzu­ver­trau­en, wo das Begrei­fen endet und ihr Bei­stand gera­de nötig wäre. 

Am Schluss des Got­tes­diens­tes spen­de­te Pfar­rer Man­fred Wurm den Wet­ter­se­gen. Pfar­rer David Sava­ri­mut­hu bedank­te sich nach dem Got­tes­dienst bei der Fami­lie Eberl für die Pfle­ge der Ameis­ka­pel­le und ste­ti­ge Orga­ni­sa­ti­on des Gottesdienstes.

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