Zur traditionellen Wallfahrt zur Ameiskapelle bei Schönbrunnerhäuser in der Gemeinde Hohenau am zweiten September-Sonntag konnte Pfarrer David Savarimuthu vom Pfarrverband Hohenau – Schönbrunn am Lusen wieder über 100 Pilger, die größtenteils zu Fuß in Wallfahrergruppen aus den umliegenden Pfarreien, so etwa aus St. Oswald, Neuschönau, Finsterau oder Mauth gekommen sind, begrüßen. Hauptzelebrant des Wallfahrtsgottesdienstes war der Ruhestandsgeistliche Manfred Wurm aus Neureichenau.
Die mütterliche Seite Gottes, nämlich die Gottesmutter Maria schütze uns, so Pfarrer Manfred Wurm in seinen Eingangsworten zum Gottesdienst, wie es auch jede gute Mutter immer wieder tun würde.
Seine Betrachtung nach dem Evangelium stellte er unter die Überschrift: Maria, Frau ihrer aber auch unserer Zeit. Nicht nur damals war sie von Bedeutung, sondern heute genauso. Wie oft gebe uns das Leben Rätsel auf und wir suchen dann nach den größeren Zusammenhängen. Aber längst nicht immer seien wir dabei erfolgreich. Und Maria ging es nicht anders. Vieles ging über ihr Begreifen hinaus. Sie konnte es nur mit dem Herzen versuchen zu erfassen. Er nannte anschließend die Situation von Maria in der damaligen Zeit und die wichtigsten Stationen im Leben von Jesus. All das sei Maria als Mutter mitgegangen und habe es mitgetragen. Und wie oft gehe es den Müttern unserer Zeit genauso. Gut beraten, die oder der es vermöge mit Maria von Du zu Du zu reden und ihr anzuvertrauen, wo das Begreifen endet und ihr Beistand gerade nötig wäre.
Am Schluss des Gottesdienstes spendete Pfarrer Manfred Wurm den Wettersegen. Pfarrer David Savarimuthu bedankte sich nach dem Gottesdienst bei der Familie Eberl für die Pflege der Ameiskapelle und stetige Organisation des Gottesdienstes.
