Diözese Eluru ist die Heimatdiözese von David Savarimuthu in Indien
Pfarrei Hohenau
Hohen Besuch aus Indien hat Pfarrer David Savarimuthu aus Hohenau erhalten. Kürzlich konnte er den Bischof seiner Heimatdiözese Eluru in Indien, Jaya Rao Polimera in Hohenau begrüßen, da er, Pfarrer David Savarimuthu schon seit dreieinhalb Jahren sein Heimatland Indien nicht mehr besuchen konnte. Bei einem gemeinsamen Abendessen mit Vertretern der Pfarrei Regen und Hohenau sowie der Gemeinde Hohenau hat Bischof Jaya Rao Polimero über sein Wirken in der Diözese Eluru in Indien berichtet. So sei er dort seit 10 Jahren als Bischof eingesetzt. In dieser Eigenschaft möchte er alle Priester, die aus seiner Diözese ins Ausland gegangen sind, um dort ihren Dienst zu verrichten, besuchen. Die Diözese Eluru umfasse 120 Pfarreien mit 30 Filialen und 300000 Katholiken. Derzeit seien dort 156, meist junge Priester sowie 160 Ordenspriester und 800 Ordensschwestern tätig. Letztere gehen von Pfarrei zu Pfarrei. Sie unterstützen diese im schulischen Bereich, auf pastoraler Ebene und in den Colleges. Weiter nehmen sie sich der Sorgen und Nöte der Frauen an. 657, meist gering entlohnte Katecheten sind ebenso in den Pfarreien tätig. 67 Priesteramtskandidaten studieren derzeit Theologie und Philosophie. Die Diözese Eluru besteht aus 4 Bezirken. 2 Bezirke sind dabei Hochwassergebiete, da die Ortschaften nahe an den Flüssen erbaut worden sind. Fast jedes Jahr werden diese Bezirke von Hochwasser heimgesucht. Neben der Ernte werden dabei ganze Häuser, die nicht aus Stein erbaut sind, weggeschwemmt. Es gebe dort keine Versicherung hiergegen. Bischof Jaya Rao Palimera ist daher sehr dankbar, dass seine Diözese sowohl durch den Verein zur Förderung des Kinderheimes und der Pfarrei St. Michael in Indien (Regen) als auch vom Verein zur Förderung der Pfarrei St. Maria (Hohenau), der Heimatpfarrei von Pfarrer David Savarimuthu unterstützt werde. Dies sei nur durch die Anwesenheit von David Savarimuthu möglich geworden. Sowohl mit der Zentral- als auch mit der dortigen Bundesregierung bestehen von Seiten der Diözese Eluru Probleme. Dies betreffe vor allem die Schulen und die Gesundheit der Kinder. In 64 Schulen werde die Telugu-Sprache, die Muttersprache von David Savarimuthu gesprochen. Nachdem die Lehrer und Schulen nicht mehr durch die Regierung bezahlt werden, drohen Schulschließungen. Die Kinder könnten dann nicht mehr unterrichtet werden und stünden auf der Straße. Da die Christen in Indien nur eine Minderheit darstellten, werden durch die Regierung auch nur wenige Mittel bereit gestellt. Deshalb müsse der Bischof um finanzielle Hilfen von der Regierung und der Diözese kämpfen. Sowohl der Förderverein in Hohenau als auch der Förderverein in Regen haben jeweils 2500 Euro für die Flutopfer in der Diözese Eluru in Indien gespendet. Weitere 100 Euro kamen jeweils von der Gemeinde Hohenau und dem Pfarrcaritasverein Hohenau.