
Pfarrer David Savarimuthu konnte Pilger aus St. Oswald, Neuschönau, dem Pfarrverband Hohenau-Schönbrunn am Lusen sowie aus Mauth und Finsterau begrüßen
Etwa 100 Pilger und Pilgerinnen aus St. Oswald, Neuschönau, dem Pfarrverband Hohenau-Schönbrunn am Lusen und Mauth/Finsterau sind jeweils zu Fuß zur Ameiskapelle bei Schönbrunnerhäuser in der Gemeinde Hohenau gepilgert. Jedes Jahr am zweiten Sonntag im September findet dort ein Wallfahrtsgottesdienst, der von Pfarrer David Savarimuthu zelebriert wurde, statt. In seiner Ansprache gab er den Pilgern 4 Gedanken aus dem Evangelium mit auf den Weg. Erstens: Wir kommen in den Gottesdienst, um zu danken für alles, was der Herrgott in den vergangenen Jahren in den Familien und an den Kindern getan hat. Zweitens: Viele Menschen in der ganzen Welt leiden an unheilbaren Krankheiten, die manche nicht wissen. Wir bitten Gott, dass er uns Gesundheit schenke, damit wir auf dieser Erde länger mit anderen Menschen einander begegnen können, leben können und auch unterhalten können. Drittens: Viele der Anwesenden gehen Sonntag pflichtbewusst zum Gottesdienst, um eine Stunde zur Ruhe zu kommen. Mit innerer Ruhe können wir das gewinnen, was wir für unser Leben brauchen. Viertens: Umkehr. Das ganze Kapitel 15 des Lukasevangeliums handelt hiervon. Das Sakrament der Beichte gehe in unseren Tagen immer mehr verloren. Die Priester in den leeren Beichtstühlen beten ihren Rosenkranz, weil nur selten wer den Weg zum Beichtstuhl mehr finde. Abschließend ging er auf die Würde des Menschen ein, welche jedem mit seinem Namen innewohne. Der Familie Eberl, die Eigentümer der Kapelle ist, dankte Pfarrer David Savarimuthu für das Herrichten der Kapelle für den Wallfahrtsgottesdienst.