Dank an Kirchenpfleger Josef Küblböck um seine Verdienste anlässlich der gelungenen Innenrenovierung der Pfarrkirche
Pfarrei Schönbrunn am Lusen
Die Vorsitzende des Pfarrgemeinderates Schönbrunn am Lusen, Gertraud Mader konnte zur Pfarrversammlung neben den zahlreich erschienen Pfarrangehörigen Pfarrer David Savarimuthu, den 2. Bürgermeister der Gemeinde Hohenau Klaus Schuster sowie die Mitglieder der Kirchenverwaltung und des Pfarrgemeinderates besonders begrüßen.
Zunächst stellte sie die Homepage der Pfarrei vor, die derzeit durch Klaus Schreiner gepflegt wird. Klaus Schuster führte dazu aus, dass die Homepage gut gemacht sei. Vor allem schätze er sehr, dass man stets auf den aktuellen Pfarrbrief zugreifen könne. Kirchenpfleger Josef Küblböck erläuterte im Rahmen einer Bilderschau die im Vorjahr durchgeführten Arbeiten zur Sanierung des Innenbereiches der Pfarrkirche St. Heinrich und St. Gunther. Gertraud Mader dankte allen Helferinnen und Helfern, sowie allen, welche die Maßnahme finanziell unterstützt haben, besonders aber Kirchenpfleger Josef Küblböck. Er war es, der die Sanierung zum Laufen brachte, die Arbeiten eingeteilt und die erforderlichen Entscheidungen getroffen habe. „Ich wünsche mir“, so Mader, „dass du uns in diesem Amt noch lange erhalten bleibst. Als Geschenk bieten wir dir die Bereitschaft zur Mitarbeit an“.
Nachdem die Abläufe im Pfarreibereich hervorragend geregelt sind, hat die Pfarrgemeinderatsvorsitzende besonders darauf verwiesen, dass die Kirche nicht eine Organisation, sondern ein Organismus sei, bei dem Christus das Haupt, die Menschen das eigene Leben als Geschenk ansehen und dort einbringen. Alle getauften Menschen sind dazu berufen, entsprechend den Aussagen in der Bibel „Licht in der Welt und das Salz der Erde“ zu sein. So liege die Hauptaufgabe darin, die Kirche als einen Ort zu gestalten, wo Menschen zusammenkommen können. Dazu zählte Gertraud Mader die vielen Zusammenkünfte des vergangenen Jahres auf und erwähnte alle, die immer wieder zum Gelingen beigetragen haben. So berichtete sie anschaulich mit einer Grafik über den „Grunddienst in unserer Gemeinde“, nämlich die Verkündigung, die Liturgie und die Diakonie (Caritas). Es sei eine Aufgabe der christlichen Gemeinschaft, untereinander zu reden, was macht uns stark, was hilft uns bei den Situationen, denen wir nicht ausweichen können. So seien Zeichen der Liturgie “das Mitmachen”, um so den Boden zu bereiten für das christliche Miteinander. Dabei sei die Caritas ein wichtiger Teil in der Pfarrei. Ohne die Caritas und das beherzte Eintreten der Pfarrangehörigen gäbe es keinen Kindergarten in Schönbrunn am Lusen. Seit 50 Jahren stelle die Caritas den Kindergartenbetrieb sicher. Betrachtet man die Menschen, welche den Kindergarten besucht haben, so kann man von einer Erfolgsgeschichte sprechen.
Einen hohen Wert in der Pfarrei habe sowohl an Sonntagen wie auch an Werktagen die Feier der Eucharistie, bei der Gott besonders verehrt wird. In diesem Zusammenhang erwähnte Mader auch die Vorbereitung der Kinder auf die erste heilige Kommunion, wo jetzt überlegt werden müsse, wie diese Vorbereitung in Zukunft aussieht.
Pfarrer David Savarimuthu teilte mit, dass im Pfarrverband 27 Jugendliche zur Firmung eingeladen wurden. Entgegen der früheren Annahme, dass die Firmung von jungen Leuten mit 16 Jahren nicht mehr angenommen wird, hat sich nicht bestätigt. So haben sich 20 junge Leute zurückgemeldet, um an den fünf Einheiten zur Firmvorbereitung, die überörtlich von Johannes Geier vom kirchlichen Jugendbüro in Freyung angeboten werden, teilzunehmen.
Die Katholikenzahl bezogen auf die Pfarrei Schönbrunn am Lusen zum Ende das Jahre 2022 gab der Pfarrer mit 973 an. Dies sind 38 Katholiken weniger als im Vorjahr. In dieser Zahl sind die Taufen, aber auch die Verstorbenen vor allem die hohe Zahl an Kirchenaustritten mit enthalten.
Der Pfarrer wie auch die Vorsitzende des Pfarrgemeinderates dankten allen, die immer wieder zum Gelingen „der so notwendigen Begegnungen innerhalb der Pfarrei“ beigetragen haben.