
Pfarrer David Savarimuthu skizzierte die Entwicklung der Pfarrei seit seinem Amtsantritt im Pfarrverband vor 5 Jahren
Pfarrei Hohenau, 13.10.2021
Pfarrer David Savarimuthu skizzierte in der Pfarrversammlung die Entwicklung der Pfarrei seit seinem Amtsantritt im Pfarrverband vor 5 Jahren. Im laufenden Jahr habe Bischof Oster mit seinem Konzept,„Firmung ab 16 Jahren“ begonnen. Bisher haben sich 4 Jugendliche für die Firmung 2022 angemeldet. Das ehrenamtliche Engagement in Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung sei in beiden Pfarreien – Hohenau und Schönbrunn am Lusen – sehr gut. Wenn Hilfe gebraucht werde, seien alle da. Dies gelte ebenso für die politische Gemeinde. Dafür sei er als Pfarrer sehr dankbar. Er wies darauf hin, dass am 20. März 2022 ein neuer Pfarrgemeinderat zu wählen sei. Dazu wünsche er sich viele, auch junge Kandidaten, die bereit sind in diesem Ehrenamt mitzuarbeiten. In der Pfarrei Hohenau sind hier insgesamt 9 Pfarrgemeinderäte zu wählen. In Bezug auf das Projekt in Indien, in seiner Heimatgemeinde, welches vom Pfarrverband Hohenau-Schönbrunn am Lusen unterstützt werde, sei mittlerweile mit dem Gemeindesaalbau begonnen worden. Ende 2022 soll der Bau fertiggestellt sein. Als weiteres Thema sprach der Pfarrer die seit 2019 bestehenden Verwaltungszentren an. Seither gebe es – hier das Verwaltungszentrum in Freyung – so viele neue Regelungen, die viel mehr Arbeit und damit auch mehr Zeit als früher beanspruchen. Der Pfarrsekretärin Heidi Philipp, aber auch dem Kirchenpfleger Ludwig Boxleitner zollte er für ihre Arbeit großen Dank. Anschließend erläuterte Kirchenpfleger Ludwig Boxleitner die allgemeine Situation der Pfarrei in finanzieller Hinsicht seit 2019. Diese Zeit sei vor allem durch Corona geprägt gewesen. Dadurch mussten alle geplanten Feste abgesagt werden. Dies habe sich folglich negativ auf die Einnahmen der Pfarrei ausgewirkt. Die anfallenden, laufenden Kosten mussten deshalb anderweitig gedeckt werden. Hierdurch müsse an anderer Stelle gespart werden. Wo die Pfarrei nicht sparen wolle, sei bei den Angestellten. An Renovierungsarbeiten wurde die Heizungsanlage im Pfarrheim sowie der Heizkessel der Kirchenheizung der Pfarrkirche erneuert. Weiter erfolgte eine Bepflanzung des Friedhofs entlang des Umgangs der Pfarrkirche. Vielfach konnten dabei die der Pfarrei verbleibenden Kosten für die einzelnen Maßnahmen durch Zuschüsse des Bistums, entsprechende Förderprogramme und Eigenleistungen sehr gering gehalten werden. An anstehenden Maßnahmen sei die Außenfassade der Pfarrkirche dort zu erneuern, wo durch kleine Haarrisse Wasser ins Innere der Kirche eindringen könne. Im Innenbereich müssen entsprechende Nacharbeiten im Bereich des Altars und der beiden Seitenschiffe (Anbauten von 1965) ausgeführt werden. Eine Innenrenovierung erfolge ebenso in der Erasmuskapelle in Buchberg, wo vor allem auf der Bergseite immer wieder Feuchtigkeit ins Innere der Kapelle gelangen könne. Hier wolle sich unter anderem der Heimatverein Buchberg durch Arbeitsleistung aber auch finanziell an den Kosten beteiligen. Die Müllentsorgung am kirchlichen Friedhof in Hohenau wurde bereits im Juni 2020 aus Kostengründen eingestellt. Darüber hinaus wurden und werden viele kleinere Instandhaltungsmaßnahmen in finanziell geringem Umfang ausgeführt. Der Kirchenpfleger bemängelte die Mehrarbeit für die Pfarrsekretärin seit Einführung der Verwaltungszentren. Statt Entlastung als lobenden Vorsatz sei eine Mehrbelastung an Arbeit hinzugekommen. Zum Abschluss seines Berichts teilte er den Anwesenden mit, dass derzeit eine neue Homepage für den Pfarrverband im Aufbau sei. Die Pfarrgemeinderatsvorsitzende Heike Faltermeier informierte in ihrem Bericht über die Rechte und Pflichten eines Pfarrgemeinderats und über die durchgeführten Aktivitäten. Die Pfarrgemeinderatswahl 2022 soll durch allgemeine Briefwahl erfolgen. Dadurch erhoffe man sich mehr Wahlbeteiligung. Sie bedankte sich abschließend für die gute Zusammenarbeit mit dem Pfarrer und der Kirchenverwaltung sowie dem gesamten Pfarrgemeinderatsteam.