Erntedank mit Traktorsegnung in Hohenau gefeiert

Hohenau Pfarrverband am 13.10.2021

Erntedank 2021 Pfarrei Hohenau Foto: Klaus Schreiner
13.10.2021 - Pfarrei Hohenau - Die Traktoren stehen zur Segnung durch Pfarrer David Savarimuthu bereit. Neben dem Altar steht die Erntekrone mit einer Figur des "Hl. Isidor".

Traktorsegnung zum Erntedank in Hohenau landkreisweit einmalig

In der Pfar­rei Hohen­au wur­de das Ern­te­dank­fest gefei­ert. Der Got­tes­dienst, der auf­grund des schö­nen Wet­ters auf dem Dorf­platz statt­fin­den konn­te, war gut besucht. Bereits zum fünf­ten mal wur­de dabei eine Trak­tor­seg­nung durch Pfar­rer David Sava­ri­mut­hu durch­ge­führt. Wie er bemerk­te, wer­de die Trak­tor­seg­nung land­kreis­weit nur in der Pfar­rei Hohen­au durch­ge­führt und habe sich mitt­ler­wei­le zu einer guten Tra­di­ti­on ent­wi­ckelt. Ern­te­dank hei­ße, Dank an alle zu sagen, die die Pflan­zen hegen und pfle­gen, um die Feld­früch­te zu ern­ten, damit wir leben kön­nen. Ern­te­dank hei­ße wei­ter per­sön­lich Dan­ke zu sagen, bei­spiels­wei­se, dass man ohne schwe­re Erkran­kung durch das Jahr gekom­men, eine Woh­nung gefun­den, ein Haus gebaut, eine gute Arbeits­stel­le ange­tre­ten, die Aus­bil­dung gut abge­schlos­sen habe, aber auch dass so man­cher schwe­re Zei­ten mehr oder weni­ger gut über­stan­den habe. Die Lis­te, wofür man ganz per­sön­lich an Ern­te­dank Dan­ke sagen könn­te, las­se sich so unend­lich wei­ter­füh­ren. Schließ­lich dürf­ten vie­le der Got­tes­dienst­be­su­cher Dan­ke sagen, dass sie in Frie­dens­zei­ten gebo­ren wur­den und leben dür­fen. Einst, so hof­fen wir, auch in Frie­dens­zei­ten ster­ben zu dür­fen. Dies habe noch kei­ne Gene­ra­ti­on in Deutsch­land je geschafft. So dür­fen die Völ­ker Euro­pas als Vor­bild für ande­re Natio­nen bereits 76 Jah­re in Frie­den leben. Dies sei­en auch Grün­de Ern­te­dank zu fei­ern. So kön­ne man an die­sem Tag wei­ter dank­bar Rück­schau auf das Erreich­te im eige­nen Leben, in Fami­lie, in der Arbeit, im per­sön­li­chen Ein­satz in der Gemein­de und der Poli­tik sowie auf das Enga­ge­ment in Gesell­schaft und Kir­che hal­ten. Da man wegen der Coro­na­re­geln kein gemein­sa­mes Mit­tag­essen im Pfarr­saal ange­bo­ten hat, wur­de statt­des­sen Ein­topf im Glas zum Ver­kauf an die Kir­chen­be­su­cher ange­bo­ten. Wäh­rend das Rezept für den Ein­topf von Pfar­rer David Sava­ri­mut­hu stammt, oblag die Zube­rei­tung des­sel­ben den Mit­glie­dern des Pfarr­ge­mein­de­ra­tes und der Kir­chen­ver­wal­tung. Der Erlös kommt dem Unter­halt des Pfarr­heims zugu­te. Pfar­rer David Sava­ri­mut­hu bedank­te sich zum Schluss des Got­tes­diens­tes bei allen, die mit­ge­hol­fen haben, dass das Ern­te­dank­fest wie­der auf dem Dorf­platz gefei­ert wer­den konn­te. Bei den Bau­ern, die den Altar in der Pfarr­kir­che fest­lich her­ge­rich­tet haben und deren zahl­rei­che Betei­li­gung bedank­te er sich beson­ders. Ins­ge­samt sind über 20 Trak­to­ren auf dem Dorf­platz aufgefahren.

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